Vorwort

 

Die Industrie- und Handelskammer München erkennt im IHK Wirtschaft 4/2000, "Abzockerei ist kein Kavaliersdelikt". Der Linksruck mobilisiert für den Aufstand der Anständigen auf die Straße.  Und Nietzsche ist also tot, und seine Spuren interessieren in erster Linie Herbert Rosendorfer, Wolfgang Thierse und den dtv-Verlag. Wie man mit Nietzsche tatsächlich zu verfahren hat, kann man bei uns nachlesen. Da wir mitunter Leser an den Spiegel zu verlieren drohen, kommen wir um verschiedene Beiträge zu den Krisen in Palästina und Jugoslawien nicht herum. Nach dem Versagen des ivoirischen Weihnachtsmannes (läßt sich wählen und patzt) hoffen wir noch auf die Papstwahl (läßt sich nicht wählen, aber stirbt vielleicht trotzdem bald), letzteres ein Topic, der leider bis zur nächsten Ausgabe warten muß, da unsere Korrespondenten sich noch um Einlass in die entsprechenden Archive bemühen. Haile Selassie im übrigen liegt schon unterm Boden – und außer den Rastas interessiert’s keinen. Mehr Informationen als nötig allerdings ließ uns ein engagierter Botschaftssekretär zukommen, dem wir in Zukunft eine eigene Rubrik zugestehen wollen. Gerne würden wir auch mit einer Rezension zum Reader des sommerlichen Irrationalismuskongresses protzen, doch scheint man sich dort noch uneins in der Wahl des Verlages. Genug berichtet haben wir dagegen in den letzten Ausgaben über die EXPO und hoffen, dass über diesen Laden in wenigen Tagen nur noch der Bund der Steuerzahler spricht. Wesentlich wichtiger dagegen ist, daß der Kapitallesekreis mittlerweile mit dem zweiten Band begonnen hat. In diesem Sinne...

 

Die Redaktion