Zukunft braucht alle Köpfe“, hat sich der DGB diesmal für den 1. Mai auf die Fahne geschrieben. Wir sind so frei das erläuternd zu ergänzen: deutsche Zukunft braucht alle deutschen Köpfe. Obwohl – zum marschieren ist meistens das Rückenmark schon mehr als genug. Um es auf den Punkt zu bringen sollten wir also doch vielleicht noch etwas kürzen: Deutschland braucht in Zukunft nur noch Nervenknoten! Pardon, Rückrat, also vom DGB betreute deutsche Arbeiter – bloß keine Polen oder Tschechen, denn, so fordert der DGB in mittlerweile gar nicht mehr so seltener Einhelligkeit mit Stoibers CSU: deutsche Arbeit nur für Deutsche! Mindestens 7 Jahre Aussperrung, trotz Ostfeldzug! Äh, Erweiterung. Oder noch besser: Ostostermarsch mit Pfaffensegen, jedenfalls ein Konzept das der DGB begrüßt, in Form des Kreisvorsitzenden Helmut Schmid wurden die Friedensbewegten nach dem Gottesdienst mit einem Grußwort bedacht. Freilich, die haben ja auch verstanden worauf das hinausläuft; gegen die Sorgen der Nation haben sie sich selbst eine Medizin verschrieben: „wir ändern unser Konsumverhalten, wir lehnen das Profitstreben ab, wir verringern unseren Energieverbrauch“ steht im Programm. Arbeiter die nicht nach Profit streben und schön sparsam in Kriegszeiten Pellkartoffeln essen außer sie haben ein Mastschwein, das sie dann aber an Führers Geburtstag aus Tierliebe nicht schlachten wollen: So stellen sich Gewerkschaft und Kirche den Frieden vor. Wer hätte das gedacht, daß dem Vaterland mal die Arbeiterklasse abhanden kommt.Die Redaktion