Seit Wochen blättern wir also die Reisekataloge durch, warm soll’s halt sein und nicht so elend. Vielleicht bietet sich was an der Côte d’Azur an. Obwohl es eigentlich nur ein symbolischer Akt wäre, das liebgewonnene Vaterland zu verlassen, wenn attac erst mal Partei und der Edmund Kanzler ist. Vielleicht werden wir uns mit Joseph Fischer nach Zentralasien oder mit Rudolf Scharping ans Rote Meer wagen. George Bushs Vereinigte Staaten fallen derzeit aus, auch wenn ein New York ohne Rudolph Giuliani eine Reise wert wär. Irgendwohin, wo man noch Spaß unter Palmen hat und nicht immer dem Schily sein saures Schrumpelgesicht sehen muß. Auf Réunion kann man jetzt auch in Euro zahlen, so ein französisches ‚domtom’ wär also ganz Klasse, da hätt man auch niX Deutsches mehr auf den Geldstücken, nicht mal mehr Eichenlaub und Friedenstaube. Die Redaktion
www.streitblatt.de, Januar 2002, e-mail: redaktion@streitblatt.de